Signierte Bücher

Ich bin dieses Jahr auf nicht allzu vielen Cons anzutreffen; wer trotzdem ein signiertes Buch haben möchte, kann das recht einfach via Amazon bekommen:

“Nachtrichter” und “Hundeelend” sind jetzt Teil meiner Amazon-Wunschliste. Für eine Widmung schickt mir bitte das gewünschte Buch über den Wunschzettel zu und schreibt mir eine kurze Mail, wie die Widmung denn aussehen soll. Ich schicke das Buch dann signiert an den “Absender” zurück. Da es bei mir drunter und drüber geht, kann es schon mal drei bis vier Tage dauern, aber ich behalte sicher kein Buch, das ich schon in 50+ Varianten (meine täglichen Arbeits-Backups, die Lektoratsversionen, Abzüge und Fahnen) auf der Festplatte habe. ;)

Alternativ könnt ihr auch das Buch so erwerben und es dann mit Rückporto und Wunschzettel an die Adresse im Impressum schicken.

Der Kostenpunkt für mich ist dabei 2,20€ für die Rücksendung. Über eine entsprechende Spende freue ich mich natürlich.

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Alle Vöglein sind schon da…

Dieses winzige Vögelchen nistet unter dem Dach eines Hauses in Oldenburg/Niedersachsen. Wir vermuten einen Zaunkönig, sind aber nicht sicher. Kennt jemand das Tier?

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By opening this envelope…

… you have agreed: If you can win this game then you’ll be freed. The other case your soul is mine! Your Lord of the Flies… Your soul is mine, mine mine! (frei nach Gary McGarth: Shrink Wrap Blues)

So wie im oben zitierten Lied fühlt man sich, wenn man probehalber einen World of Warcraft-Account anlegen möchte und die EULA liest. Es war nur ein Versuch, einem Freund eineWoW- Reitrakete zu besorgen, ehrlich!

Nachdem ich also Blizzard alle meine persönlichen Daten anvertraut habe und dieser vertrauenswürdigen Firma Zugriff auf die Windoofs-Registry und den Inhalt meines Arbeitsspeichers gewährt hatte, wollte die Spieleschmiede noch mehr: Unangekündigte Checkups auf alle Daten, die auf der mittlerweile 7 Jahre alten Festplatte je gespeichert waren und noch gespeichert werden könnten… und die Seele meines zweitgeborenen Kindes. Da unser erstgeborener Sohn zu dieser Zeit schon drei Monate alt war, wollten sie die Seele nicht mehr. Die fleischliche Verpackung wäre bei der Entsorgung zu viel des Aufwands.

Bei der Lektüre der EULA wurde mir schon ganz anders. Auf meinem Hauptrechner liegen ja nicht nur meine Steuer- und Finanzdaten, die ja eigentlich recht unwichtige Geheimnisse sind, sondern auch die Exposes, Handlungsskizzen, Hintergrundmaterialien für zukünftige Romanprojekte. Und natürlich alle Unterlagen zu schon verkauften Projekten, bei denen sogar der Arbeitstitel unter die Geheimhaltungsklausel fällt.

Also installierte ich World of Warcraft nicht auf meinem Arbeitsrechner sondern auf einer alter Krücke, die sensible Daten nur auf dem USB-Stick kennt. USB 1.0, versteht sich :)

Dann schnitt ich die zehn Stunden Freundschaftswerbung an. Nach drei Versuchen fand ich endlich die Domäne, in der mein Freund spielte. Dort erstellte ich einen Gnom, und ab ging die Post… für 15 Minuten, dann brüllte das Kind.

Nach zwei Tagen ab und an für eine Viertelstunde spielen habe ich entnervt aufgegeben. Zwei Wochen später, als unser Sohnemann etwas ruhiger wurde, versuchte ich es erneut… möööp. Probezeit abgelaufen. Ich habe mir eigentlich eingebildet, das ich noch acht Stunden auf Halde hatte… Aber was soll’s. Ich war nicht wirklich an WoW interessiert, und mein Freund hatte seine Reitrakete… dachte ich. Und deinstallierte das Spiel.

Gestern habe ich von meinem Freund erfahren, dass er das Kleingedruckte zu seiner Reitrakete auch nicht richtig gelesen hatte. Reitraketen gibt es nur, wenn der angeworbene Freund ein Minimum von zwei Monaten dabei bleibt (und dafür zahlt). Das ist jetzt schade, aber nicht zu ändern. Ich habe gerade eine Anfrage bei Blizzard laufen, wie ich meinen Account bei ihnen, den ich ja nicht nutze, löschen kann. Nicht, dass sich BigBrother irgenwann mit dieser alten Unterschrift über meinen Hauptrechner hermacht und meinen aktuellen Roman am Verlag vorbei als ebook veröffentlicht. Ich bin sicher, dass in dieser 5km langen EULA ein entsprechender Passus war, der in der Wüste aus Grossbuchstaben untergegangen ist.

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Expose raus, und noch eine Rezension zu Nachtrichter

RPG-Foren gibt “Nachtrichter” 4 von 5 Punkten: “(…) Bergermann ist mit “Nachtrichter” ein spannender Roman gelungen, der entspannend und schnell zu lesen ist und den Bücherschrank jedes DSA-Fans bereichern wird. Ein Roman der auch dazu angetan ist, dem Phexglauben eine Tiefe abseits des Taschendiebs zu geben und daher für Anhänger phexischer Charaktere fast eine Pflichtlektüre sein dürfte.”

Auf der Produktionsseite habe ich jetzt endlich ein Expose fertiggestellt und eingeschickt. Das andere Expose und die dazugehörige Leseprobe kranken immer noch an Zeitmangel. Arbeitszeit muss ich mir Viertel- und Halbstundenweise abzwacken, unser Filius meldet seine Rechte immer sehr laut und dramatisch an.

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Amazon-Rezensionen

Auf Amazon gibt es jetzt auch eine ausführlichere Besprechung des Nachtrichters, von Sumaro Sumeragi.

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Mehr Kritiken

In den vergangenen Wochen haben sich noch ein paar Kritiken im Internet angesammelt. Als da wären:

Robert Fuchs vom Medienportal Roter Dorn bewertet den Nachtrichter mit 4/6 Punkten: “Wer sich nicht von dem Cover abschrecken lässt bekommt mit Nachrichter gute und leicht verdauliche Fantaysunterhaltung mit vielen Kampfszenen. Der Preis von 10 Euro ist dafür mehr als erschwinglich.”

Und bei Alveran.org, der DSA-Website, gibt es schon zwei Bewertungen:
Einmal 8 Punkte “Ein lesenwerter Roman, den ich nie aus der Hand gelegt habe. Viel Spass beim lesen”
und einmal 4 Punkte “Der Roman ist lesbar. Ich persönlich mag es aber überhaupt nicht, wenn deutlich regeltechnische Eigenschaften aus dem Spiel (…) wörtlich benannt, statt umschrieben zu werden…”
Zu meiner Ehrenrettung möchte ich anmerken, dass ich seit Jahren keinen Blick mehr ins DSA-Grundregelwerk getan habe. Ich habe keine Ahnung, wie die regeltechnischen Vor- und Nachteile gerade heißen. Ich möchte auch versichern, dass diese Charaktere nie gespielt wurden. Ganz ehrlich: die wären mir in der Darstellung zu anstrengend ;-)

Zusätzlich haben die Blutschwerter noch die gesamte Novellenreihe “Hundstage” mit 3/5 Punkten bewertet: “Wen die doch teilweise sehr langen Kampfbeschreibungen, oft wechselnde Perspektiven und merkwürdige Plotwendungen nicht stören kann mit diesen kleinen Büchern durchaus seine kurzweilige Freude haben.”

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MediaMania über “Hundeelend”

Bei MediaMania gibt es eine Rezension zu Hundeelend – 3 von 5 Punkten. Der Rezensent war wohl nicht ganz mit den Novellen zufrieden, aber wenigstens war er mit allen anderen Heftchen gleich unglücklich: Er hat jede Novelle mit 3/5 bewertet. Die vier Unterpunkte für Spannung dagegen freuen mich sehr.

Auszug: “Abgesehen von einigen kleineren Kontinuitätsproblemen in der Charakterzeichnung weiß „Hundeelend“ somit als vierter Band der „Hundstage“-Novellenreihe also durchaus zu überzeugen, und man darf hoffen, dass sich dieser Trend auch im finalen Band der Reihe fortsetzt.”

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Erste Rezension zu Nachtrichter

Ich bin immer noch vollauf mit der Versorgung meines Nachwuchses beschäftigt, also ist schriftstellerisch nicht viel zu vermelden – oder doch: Drei Mindmaps und ein Flowchart zum nächsten Projekt, das ich entweder unter “Projekt TR” laufen lasse oder nach treuer Microsoft-Manier (Entwicklungsprojekte bekommen Städtenamen)  “Kamakura” nennen werde.

Aber zum Thema: Die erste Rezension zu “Nachtrichter” ist online , und zwar bei Ciao.  Ich muss zugeben, dass ich an *der* Stelle des Netzes sicherlich nicht nach einer Buchrezension gesucht hätte – aber dafür gibt es ja Altavista und einschlägige Suchanfragen ;-)

Auszug aus Antara Miradors Rezension: “Die Roman-Reihe beruht auf den Rollenspiel Das Schwarze Auge/ DSA aber diesen Roman würde ich durchaus Neueinsteiger empfehlen da zum Lesevergnügen ausführliches Hintergrundwissen nicht erforderlich ist.
Dorothea Bergermann versteht es, den Alltag einer quasi mittlalterlichen Stadt zum Leben zu erwecken und schafft es so den Leser in die Welt Aventuriens zuziehen.
Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin.”

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Nachtrichter erschienen

Jetzt ist es endlich da: Gestern ist der “Nachtrichter” erschienen. Jetzt heißt es, auf die Rezensionen warten – und auf den Nägeln kauen :-D

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Nachtrichter in Venedig

Bei Ausgrabungsarbeiten auf der Platte meines rettungslos mit Papier zugeschütteten Schreibtischs – die meisten Unterlagen sind übrigens Papierkrieg zugunsten und zulasten unseres Sohnemanns – fand ich einen etwas betagten Aufschrieb. Das Papier stammt aus einer Übersichtsvorlesung zum Strafrecht im Italien vom Mittelalter bis zur Neuzeit und stand bei der Namenswahl meines ersten Romans Pate. Die Beschreibung eines peinlichen Nachtrichters in Venedig und die maraskanische Interpretation der aventurischen Gottheit Phex/Feqz gehören einfach zusammen:

“Vor die peinlichen Nachtrichter, deren gleichfalls sechse sind, gehören alle nächtlichen Verbrechen, unter welcher Benennung Diebstahl, Mordbrennen, Nothzucht, Vielweiberei, geplünderte Erbschaften, Verwundungen und andere Zufälle begriffen sind, welche sich unter Begünstigung der Finsternis zu ereignen pflegen. (…)
Sie haben die Vollmacht, die Schuldigen nach Befinden mit Gefängnis, Verbannung, Leibes- und Lebensstrafe zu belegen.”

(Johann C. Maier, Beschreibung von Venedig (1789), S. 230)

Irgendwie passte das perfekt auf den Charakterentwurf meiner Hauptperson(en). Während der gnädige maraskanische Tagrichter – Brüderchen Praios – auch mal ein Auge zudrückt oder etwas linder urteilt, ergeht der Spruch des Nachtrichters – also Brüderchens Phexen – mit dem Messer. Man überlege sich also, welche Gottheit man verärgert.

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