Leseprobe: 19 Seiten
Manche Tage könnte man schon morgens um 9 Uhr nehmen und in die Tonne wuppen. Gestern um acht war ich nüchtern beim Arzt bestellt – um halb elf war ich endlich dran, und um zwanzig vor elf war ich – immer noch nüchtern – wieder auf dem Heimweg. Dass aus diesem wunderbaren Tagesbeginn nicht wirklich viel Arbeitsleistung erwachsen konnte, ist irgendwie klar. Heute ging es nicht nennenswert besser.
Aber ich habe mir zumindest zwei weitere Normseiten abgerungen. Das ist zwar nicht unbedingt das Tagespensum, das ich gerne schaffen wollte, aber immerhin.
Dafür habe ich jetzt ein restauriertes und funktionierendes Spinnrad, einen voll ausgearbeiteten Entwurf für das Geburtstagsgeschenk für meinen Mann, eine aufgeräumte Küche und 100g auf dem restaurierten Spinnrad versponnene Wolle. Ich kann also zumindest sagen, dass ich irgendwas geschafft habe – auch wenn es weder für die Schriftstellerei noch direkt für die Textilkunst zuträglich war.
Über Ostern werde ich mich ausschliesslich meinen textilen Projekten widmen – die zugehörige Websiten gibt es hier: http://www.handsticken.de und http://tagebuch.handsticken.de. Ich hoffe, das Top des Sternenquilts – Ausschnitte aus dem Projekt verzieren die Kopfleiste dieser Website – über die Feiertage fertig zu bekommen.
Frohe Ostern; wir lesen uns am Dienstag danach