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Project:Türme aus Kristall (war:Sengoku)
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Kirchliche und weltliche Macht

(Projekt Sternenzelt:Hintergründe)

Die liebe Fantasy lebt neben Magie auch gerne von der Religion. Mit Sternsilber habe ich mir acht Götter und noch mehr Priesterschaften aufgehalst,die von anarchistisch bis stark hierarchisch rangieren. Die Struktur der Priesterschaften variiert natürlich von Land zu Land,genauso wie die Ausprägung der Gläubigkeit.

Habe ich einen Satz früher erwähnt,es gäbe acht Götter? Wenn man die Fendu fragt,zählen sie neun höhere und verehrungwürdige Mächte,während man über die zehnte Macht nicht spricht. Geht man nach Sina,so erzählen die Priester dort von hunderten Göttern,die allgegenwärtig sind und nicht verärgert werden sollten.

Und in den drei Reichen? Ja,da gibt es acht Götter. In Neustrien hält die Sonne den Thron unangefochtener Herrschaft –zumindest,wenn man dem Orden der Sonnentempler Glauben schenkt. Die anderen sieben Götter sind Sonne untergeordnet,und der (vor kurzem verstorbene) König von Neustrien empfängt seine Krone aus der Hand des obersten Sonnentemplers. Etwas weiter im Osten verehrt Königin Sunsigga trotz ihres Namens die Götter der Erde,und sie hat es geschafft,den Sonnentempler-Orden zum Vasalleneid zu zwingen –zusammen mit den Hohepriestern der meisten der anderen Tempelgemeinschaften in ihrem Land. Schließlich herrscht König Mirek von Lewanquier in Soustrien,und wehe dem,der sich innerhalb seines Reiches dem Willen Mireks widersetzt –Bauer oder Priester,der Mensch ist tot.

Das ganze Gewirr wird noch etwas hübscher,wenn man die Gleichung mit den Strukturen der  Tempel würzt. Die Diener der Erde fühlen sich vor ihrer Herrin gleich und wählen alle fünf Jahre einen obersten Priester,der dann die ganzen Verwaltungs- und Repräsentationsaufgaben übernehmen muss. Die Grenzen des Kirchengebietes fallen nicht mit den Grenzen der drei Reiche zusammen;das Ansehen der Erdpriesterschaft beim normalen Volk ist so hoch,dass die Bauern nur fragen,wohin sie hupfen sollen,wenn der Priester der Erde sagt:“Spring!”.

Ein Magier,der bei seiner Gilde in hohem Ansehen steht,ist gleichzeitig geweihter Priester der Sterne. Dies ist normal –jeder Diener der Sterne hat einen weltlichen Beruf. Die Sternentempel legen Wert darauf,dass ihre Priester das Leben kennen. Wird ein Novize nur im Tempel ausgebildet –in dem Fall wäre sein weltlicher Beruf zum Beispiel Kopist –wird er auf eine mindestens drei Jahre währende Walz geschickt.

Und zuletzt haben wir einen Hohepriester des Wassers,der inkognito durch die Lande zieht und geduldig Bauern,Städter und Adlige zum besseren Leben erzieht.

Baut einer von den Leuten Mist…was passiert dann? Ich habe viele Seiten zum ausprobieren.

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