Stärkungsmittel, Mittelalterlich
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Für die heutigen Szene(n) habe ich meine krankenpflegende Verwandtschaft angegraben und hinterher viel in medizinischen Lehrbüchern (Krankenpflege und Hausmittel der erforschten Variante) recherchiert.
In vergangenen Zeiten war ein Gemisch aus Eidotter, Honig und Rotwein ein beliebtes Stärkungsmittel. Angewandt auf einen leeren Magen pumpt der Honig den Alkohol aus dem Rotwein allerdings besonders schnell in die Blutbahn. Anwender dieses Hausmittels werden also schnell angeheitert. Weitere Möglichkeiten, Erschöpfung zu kurieren waren Hühner(herzen)suppe, Eier und Zubereitungen aus Kalbshirn. Energiereiche Kost also.
Modern wird ein Schwäche-Problem mit “Patienten einen Tag ruhigstellen” und Infusionen mit Glukose und Kochsalz behandelt. Diese Möglichkeit ist mir zu prosaisch, und wo bekommt man im Mittelalter schon ordentliche Glukose her?