Trilogien von Anfang an
(Projekt Sternenzelt)
Um “Sternsilber” ist es durch die verstärkte Arbeit am Projekt NR – zahlende Kunden haben eben Vorrang – etwas still geworden.
Ganz am Anfang meiner Schreibkarriere hatte ich eine Trilogie um die Hauptperson von “Sternsilber” geplant und während meines Japanaufenthaltes auch begonnen. Allerdings machten sich diverse Realitäten in meinem Leben breit, und irgendwann schien nur noch Band 3 der geplanten Trilogie wirklich tragfähig. Als ich nach langer Krankheit das Schreiben wieder aufgenommen habe, “begann” die Geschichte mit dem dritten Band.
Da alle drei Bücher in sich geschlossene Handlungen mit einem übergreifenden Themenbogen hatten, war das durchaus möglich. Band 2 und 1 könnten dann als Vorgeschichte oder überhaupt nicht geschrieben werden, da der Rahmen auch für einen theoretischen Band 4 und 5 gesteckt werden könnte.
Bei der Arbeit an Projekt NR wurde mir klar, dass ich auf keinen Fall einen “Star Wars” – Fall produzieren wollte, in der die logisch ersten Bände 20 Jahre nach dem Erscheinen der Hauptgeschichte entstanden. Also habe ich, diesmal hobbymäßig, die alte Trilogie-Aufteilung genommen, weggeworfen und mit etwas besserem ersetzt
Der Plot zu Band 1, der noch nicht zur Würde eines aussagekräftigen Arbeitstitels jenseits von “Novize” gekommen ist, folgt Meriban Tuchners höchsteigenem Sturkopf, vom Zerwürfnis mit ihrer Familie bis sie ihr Leben der Gottheit “Sterne” weiht.
Band 2 beschäftigt sich mit der Tempel- und Realpolitik der drei Reiche, während in
Band 3 das Familiendrama um die Tuchner-Geschwister Meriban und Anselm in Anselms Sturz von bequemen Ratsherrenthron Nubergs endet.
Wie war das noch einmal? Eine Biographie muss man mit einem jungen Helden beginnen… Ob man Meriban eine Heldin nennen kann, sei dahingestellt. Protagonistin ist sie auf jeden Fall.