Endspurt, ich komme
(Projekt NR: 510.826 Anschläge – 330 Normseiten)
Irgendwie habe ich den Schlussteil des Romans geistig immer vor mir hergeschoben. Ich hatte zwar einen Plan, aber die Details waren mir nie so wichtig. Das kommt noch, und dann machen wir’s…
Jetzt war das Ende da – Protagonist trifft Antagonist, es fliegen die Fetzen. Aber jenseits von “auf der letzen Seite reiten die Protagonisten gen Sonnenuntergang” hatte ich doch keine konkrete Planung.
Ein paar Stunden Sofasitzen haben diesen Mangel heute behoben. Die Aussage “Stör mich nicht, ich arbeite” klingt schon reichlich komisch, wenn es von der dösenden Gestalt mit der dicken Wolldecke kommt, aber es trifft zu. Jetzt habe ich meine Schluss-Szenen, und noch während ich meine Handlungsträger in Position brachte, plante ich die Szenen nach dem Showdown. Aufräumen möchte man ja auch noch…
Da die Folgeszenen auch spannend sein sollen, fand ich auch noch ein paar Problemstellungen, die im Showdown überbleiben sollten. Welches die große Schlussauseinandersetzung gleich noch etwas interessanter gestaltete.
Also – jetzt geht’s in die Schlacht, und nach Spartaner-Manier kommt man entweder mit dem Schild oder auf dem Schild nach Hause. Ohne Schild ist keine Option.
Ehrlich?
Du möchtest nach dem Showdown aufräumen?
Dafür gibt’s doch Putzcrews.
Ich räum nix auf… *g*
Nicht, bevor man mich nicht gut dafür bezahlt.
Tja, Putzcrew bin ich, der Roman muss in sich abgeschlossen sein
Und es bringt ja nichts, die Kavallerie/Inquisition hereinzurufen und sie dann nicht mehr zu benutzen, weil InTime die Zeit nicht reicht…
Putzcrews verdienen auf dem privaten Markt mehr mals mancher Schriftsteller oder Handsticker. Also würd ich die Relation noch einmal überdenken…