Nachwirkungen des Krieges
(Projekt HE: 25.289 Anschläge – 18 Normseiten)
Heute hatte ich das “Vergnügen”, die Nachwirkungen eines Krieges – besser gesagt, die möglichen Zerstörungen an eroberten Festungsbauten – zu recherchieren. Die Berichte mittelalterlicher Kreuzfahrer und Dokumente über den dreißigjährigen Krieg waren sehr aufschlussreich. Es ist auf eine sehr eigenartige Art und Weise faszinierend, was sich Menschen gegenseitig antun können.
Wobei auch die “Frauen und Kinder”-schonenden Eigenheiten eines im mittelalterlichen Sinne gerecht geführten Krieges sehr interessant sind. Zum Abrunden (und weil ich das Bücherlesen auch nicht lassen konnte) habe ich mir dann noch die japanischen “Rules of Engagement” der Tokugawa-Zeit zu Gemüte geführt und kam wieder zu dem Schluss, dass feudale Gesellschaften sich strukturell gar nicht so sehr unterscheiden, auch wenn sie sich einen gesamten Erdball voneinander getrennt entwickeln.