Ferienende

(Projekt Kamakura: 8.995 Anschläge)

Die Ferien sind vorbei, der Webkurs 3 (“weben” wie Handwerk, nicht Internet) ist absolviert und ich bin der Gesellenprüfung im Weberhandwerk wieder einen Schritt näher gekommen. Demnächst hole ich mir die neuen Prüfungstermine zur Eigungsprüfung, und ein Jahr später kann ich mich auch eine echte Handwerkerin schimpfen ;-)

Projekt Kamakura ist vom Verlag genehmigt und wird wahrscheinlich Juni 2011 im Lektorat aufschlagen – früher, wenn ich es irgendwie einrichten kann. Mit einem Säugling im Anhang ist das aber nie so genau vorherzusagen – ich peile für’s erste drei Normseiten pro Arbeitstag an, beginnend Anfang September. Das entspricht etwa 4500 bis 5000 Anschlägen.

Genauere Informationen rücke ich raus, sobald ich darf :D

Zum Vogel unten: Ich habe einen Experten befragt, und es handelt sich wirklich um einen Zaunkönig. Da lagen wir mit unserer Vermutung gar nicht mal so falsch.

Expose raus, und noch eine Rezension zu Nachtrichter

RPG-Foren gibt “Nachtrichter” 4 von 5 Punkten: “(…) Bergermann ist mit “Nachtrichter” ein spannender Roman gelungen, der entspannend und schnell zu lesen ist und den Bücherschrank jedes DSA-Fans bereichern wird. Ein Roman der auch dazu angetan ist, dem Phexglauben eine Tiefe abseits des Taschendiebs zu geben und daher für Anhänger phexischer Charaktere fast eine Pflichtlektüre sein dürfte.”

Auf der Produktionsseite habe ich jetzt endlich ein Expose fertiggestellt und eingeschickt. Das andere Expose und die dazugehörige Leseprobe kranken immer noch an Zeitmangel. Arbeitszeit muss ich mir Viertel- und Halbstundenweise abzwacken, unser Filius meldet seine Rechte immer sehr laut und dramatisch an.

Signierte Bücher

Ich bin dieses Jahr auf nicht allzu vielen Cons anzutreffen; wer trotzdem ein signiertes Buch haben möchte, kann das recht einfach via Amazon bekommen:

“Nachtrichter” und “Hundeelend” sind jetzt Teil meiner Amazon-Wunschliste. Für eine Widmung schickt mir bitte das gewünschte Buch über den Wunschzettel zu und schreibt mir eine kurze Mail, wie die Widmung denn aussehen soll. Ich schicke das Buch dann signiert an den “Absender” zurück. Da es bei mir drunter und drüber geht, kann es schon mal drei bis vier Tage dauern, aber ich behalte sicher kein Buch, das ich schon in 50+ Varianten (meine täglichen Arbeits-Backups, die Lektoratsversionen, Abzüge und Fahnen) auf der Festplatte habe. ;)

Alternativ könnt ihr auch das Buch so erwerben und es dann mit Rückporto und Wunschzettel an die Adresse im Impressum schicken.

Der Kostenpunkt für mich ist dabei 2,20€ für die Rücksendung. Über eine entsprechende Spende freue ich mich natürlich.

Amazon-Rezensionen

Auf Amazon gibt es jetzt auch eine ausführlichere Besprechung des Nachtrichters, von Sumaro Sumeragi.

Mehr Kritiken

In den vergangenen Wochen haben sich noch ein paar Kritiken im Internet angesammelt. Als da wären:

Robert Fuchs vom Medienportal Roter Dorn bewertet den Nachtrichter mit 4/6 Punkten: “Wer sich nicht von dem Cover abschrecken lässt bekommt mit Nachrichter gute und leicht verdauliche Fantaysunterhaltung mit vielen Kampfszenen. Der Preis von 10 Euro ist dafür mehr als erschwinglich.”

Und bei Alveran.org, der DSA-Website, gibt es schon zwei Bewertungen:
Einmal 8 Punkte “Ein lesenwerter Roman, den ich nie aus der Hand gelegt habe. Viel Spass beim lesen”
und einmal 4 Punkte “Der Roman ist lesbar. Ich persönlich mag es aber überhaupt nicht, wenn deutlich regeltechnische Eigenschaften aus dem Spiel (…) wörtlich benannt, statt umschrieben zu werden…”
Zu meiner Ehrenrettung möchte ich anmerken, dass ich seit Jahren keinen Blick mehr ins DSA-Grundregelwerk getan habe. Ich habe keine Ahnung, wie die regeltechnischen Vor- und Nachteile gerade heißen. Ich möchte auch versichern, dass diese Charaktere nie gespielt wurden. Ganz ehrlich: die wären mir in der Darstellung zu anstrengend ;-)

Zusätzlich haben die Blutschwerter noch die gesamte Novellenreihe “Hundstage” mit 3/5 Punkten bewertet: “Wen die doch teilweise sehr langen Kampfbeschreibungen, oft wechselnde Perspektiven und merkwürdige Plotwendungen nicht stören kann mit diesen kleinen Büchern durchaus seine kurzweilige Freude haben.”

MediaMania über “Hundeelend”

Bei MediaMania gibt es eine Rezension zu Hundeelend – 3 von 5 Punkten. Der Rezensent war wohl nicht ganz mit den Novellen zufrieden, aber wenigstens war er mit allen anderen Heftchen gleich unglücklich: Er hat jede Novelle mit 3/5 bewertet. Die vier Unterpunkte für Spannung dagegen freuen mich sehr.

Auszug: “Abgesehen von einigen kleineren Kontinuitätsproblemen in der Charakterzeichnung weiß „Hundeelend“ somit als vierter Band der „Hundstage“-Novellenreihe also durchaus zu überzeugen, und man darf hoffen, dass sich dieser Trend auch im finalen Band der Reihe fortsetzt.”

Erste Rezension zu Nachtrichter

Ich bin immer noch vollauf mit der Versorgung meines Nachwuchses beschäftigt, also ist schriftstellerisch nicht viel zu vermelden – oder doch: Drei Mindmaps und ein Flowchart zum nächsten Projekt, das ich entweder unter “Projekt TR” laufen lasse oder nach treuer Microsoft-Manier (Entwicklungsprojekte bekommen Städtenamen)  “Kamakura” nennen werde.

Aber zum Thema: Die erste Rezension zu “Nachtrichter” ist online , und zwar bei Ciao.  Ich muss zugeben, dass ich an *der* Stelle des Netzes sicherlich nicht nach einer Buchrezension gesucht hätte – aber dafür gibt es ja Altavista und einschlägige Suchanfragen ;-)

Auszug aus Antara Miradors Rezension: “Die Roman-Reihe beruht auf den Rollenspiel Das Schwarze Auge/ DSA aber diesen Roman würde ich durchaus Neueinsteiger empfehlen da zum Lesevergnügen ausführliches Hintergrundwissen nicht erforderlich ist.
Dorothea Bergermann versteht es, den Alltag einer quasi mittlalterlichen Stadt zum Leben zu erwecken und schafft es so den Leser in die Welt Aventuriens zuziehen.
Ich freue mich schon auf weitere Romane dieser Autorin.”

Nachtrichter erschienen

Jetzt ist es endlich da: Gestern ist der “Nachtrichter” erschienen. Jetzt heißt es, auf die Rezensionen warten – und auf den Nägeln kauen :-D

Nachtrichter in Venedig

Bei Ausgrabungsarbeiten auf der Platte meines rettungslos mit Papier zugeschütteten Schreibtischs – die meisten Unterlagen sind übrigens Papierkrieg zugunsten und zulasten unseres Sohnemanns – fand ich einen etwas betagten Aufschrieb. Das Papier stammt aus einer Übersichtsvorlesung zum Strafrecht im Italien vom Mittelalter bis zur Neuzeit und stand bei der Namenswahl meines ersten Romans Pate. Die Beschreibung eines peinlichen Nachtrichters in Venedig und die maraskanische Interpretation der aventurischen Gottheit Phex/Feqz gehören einfach zusammen:

“Vor die peinlichen Nachtrichter, deren gleichfalls sechse sind, gehören alle nächtlichen Verbrechen, unter welcher Benennung Diebstahl, Mordbrennen, Nothzucht, Vielweiberei, geplünderte Erbschaften, Verwundungen und andere Zufälle begriffen sind, welche sich unter Begünstigung der Finsternis zu ereignen pflegen. (…)
Sie haben die Vollmacht, die Schuldigen nach Befinden mit Gefängnis, Verbannung, Leibes- und Lebensstrafe zu belegen.”

(Johann C. Maier, Beschreibung von Venedig (1789), S. 230)

Irgendwie passte das perfekt auf den Charakterentwurf meiner Hauptperson(en). Während der gnädige maraskanische Tagrichter – Brüderchen Praios – auch mal ein Auge zudrückt oder etwas linder urteilt, ergeht der Spruch des Nachtrichters – also Brüderchens Phexen – mit dem Messer. Man überlege sich also, welche Gottheit man verärgert.

Nachtrichter – Leseprobe

Einen kleinen Vorgeschmack auf meinen DSA-Roman “Nachtrichter” gibt es hier als Leseprobe. Der Band ist in Druck und erscheint voraussichtlich Mitte April.