| Bei MediaMania vergibt Markus Goedecke vier von fünf Punkten: Neben Adaras und Faisals Ermittlungen steht diesmal der Novize Ragnar im Mittelpunkt,der sich als Scheinstudent in das praiotische Rechtsseminar einschleicht,wo er sich prompt in eine junge Praios-Novizin verliebt. Gerade dieser Subplot ist ein Highlight des Romans,schafft er es doch,den tollpatschigen Novizen aus dem letzten Buch zum heimlichen Hauptcharakter zu machen. Aber auch Faisal kann sich durch seine schelmischen Taten einen Platz im Herzen des Lesers sichern. Auf der Website der aventurischen Nachrichtenagentur “Nandurion”ist heute (m)ein Interview erschienen: Interview mit Dorothea Bergermann Zusätzlich hat sich Goswin,auch von den Nanduriaten,den Tagrichter zur Brust genommen und vergibt 6/9 Punkten. Besonders gefallen haben ihm die Charaktere und die Glaubenswelt der Phex-Kirche. Die Plotstruktur dagegen war nicht so seins,für ihn hätte ich die Handlungsstränge früher zusammenführen müssen. Und bei Amazon gibt es gegenwärtig drei Bewertungen:2/5,3/5 und 5/5 Punkten. Es ist faszinierend,wie stark die Meinungen zum Tagrichter auseinandergehen. Zuletzt gilt beim Tagrichter das Gleiche wie bei den anderen Romanen:Wer ein signiertes Exemplar haben möchte,schicke mir entweder über meinen Amazon-Wunschzettel oder direkt über die Adresse im Impressum ein Buch mit Angaben zur gewünschten Widmung zu. Ich schicke die Exemplare postwendend unterschrieben zurück. Am 1.12.2011 lese ich um 19:30 Uhr bei Bücher,Medien und Mehr in Herzogenaurach aus dem Nachtrichter und dem Tagrichter. Für das leibliche Wohl ist gesorgt,die Buchhandlung bittet Interessenten um Voranmeldung:09132-4383 
P.S.:Manche Zeitungstexte sind einfach peinlich … Heute ist mir die erste Rezension zum “Tagrichter”untergekommen:Antara Mirador gibt bei Ciao ganze 5/5 Punkten. Sie hat sogar meinen Arbeitstitel erraten. Ab heute ist der Tagrichter im Buchhandel zu haben. Ich wünsche viel Spass beim Lesen. Und den Abschluss der phexgefällig vorgestellten neun Charaktere macht die Super-Mami: Phejanca Wirt. Als Travisbert Zimmermann seine mütterlich-rundliche Verlobte aus Gareth mitbrachte, nahm man sie im Handwerkerviertel freundlich auf. Travisbert war wohlgelitten,und das verfallende Anwesen seiner Familie blühte unter Phejancas fester Hand rasch wieder auf. Überhaupt erwies sich die Zimmermannsgattin als äußerst glückliche Verwalterin. Ihre Investitionen trugen schnell Früchte,und das Vermögen der jungen Familie wuchs beinahe schneller als ihre Kinderschar. Bald konnte sich Travisbert in die Ränge der elenviner Handwerksmeister einkaufen,und seine Frau eröffnete ein Gasthaus,in dem sich Gesellen wie Meister gleichermaßen wohlfühlten. Aber auch durchreisende Geweihte und Prediger vom Bund des wahren Glaubens wurden bald auf die neue Wirtschaft aufmerksam und mieteten sich bevorzugt dort und nicht in der Wehrhalle ein. Mittlerweile hat Phejanca ein Dutzend leiblicher Kinder und ungezählte Paten- und Pflegekinder. Auch ein paar Waisen bietet sie ein sicheres Heim. Dass sie oft im Travia-Tempel zu finden ist und das Viertel im Gemeinderat vertritt,ist selbstverständlich. Allerdings kann sich niemand im Handwerkerviertel erklären,warum sie nun schon zum zweiten Mal die Akoluthenwürde im Dienste Travias abgelehnt hat. “Gerade Markttage sind Schlachttage,Alrik. Du bekommst ein halbes Schwein,eine Schlachtplatte oder Metzelsuppe. Ganz,wie du es bezahlen kannst. Ein Rindvieh wie dich konnte ich leider nicht finden,sonst würde ich es dir glatt auftischen.” Der achtjährige Sohn des novadischen Pferdehändlers Rashim kennt sein eigenes Volk nur aus Erzählungen und von den jährlichen Pferdemärkten am Rande der Khom. Vater Rashim bemüht sich redlich,seinem Sohn die neunundneunzig Gesetze des Alleinen nahezubringen,und obwohl Hiram von Zwölfgöttergläubigen umgeben ist,richtet er seine Gebete nicht an die Frauen Rashtullahs. Er ist ein Wirbelwind auf dem Marktplatz,und mancher Händler hat den kleinen Novadi und seine Freunde schon verflucht und verwünscht. Aber als er von einem Magus den Auftrag erhält,einen schweren Stein verschwinden zu lassen,fällt ihm nichts besseres ein,als ihn in ein überlaufenes Gasthaus zu bringen und der Tochter des Wirts zu geben. Dies erweist sich gleichzeitig als die beste und schlechteste Entscheidung in seinem jungen Leben. Auch ich bin endlich wieder in heimischen Gefilden angekommen. Die Ratcon war die erste “große”Rollenspiel-Convention,die ich besucht habe. Die Atmosphäre war erstaunlich entspannt und im Gegensatz zur harten und um regelwerkstreue Orthodoxie bedachtenDiskussionskultur in manchen Internetforen sehr offen. Ich war sehr positiv überrascht. Meine allererste Lesung vor Publikum war mit sechs? sieben? Leuten recht moderat besucht,das Lampenfieber ließ sich davon allerdings nicht beeindrucken. Mein Manuskript –ich wusste nicht,ob der Tagrichter schon vorab auf der Ratcon erhältlich sein würde (er war da und ich habe mir gleich drei Exemplare gekauft) –gab meine Zitterattacken sehr indiskret preis. Aber nach ein paar Viertelstunden hatte ich mich ausgezittert und schnackte mit meinem wunderbaren Publikum. Es war eine sehr schöne Stunde. 
Diesmal stellen wir einen weiteren Praios-Geweihten vor:Ritter Aureolus Hemger vom Orden des Bannstrahls Praios´,gegenwärtig Dozent an der Wehrhalle und im Dienst der Inquisition. Seine Gnaden, Ritter Aureolus Hemger vom Orden des Bannstrahls Praios,dient seinem Herrn Praios mit Leib und Seele. Er dringt auf bedingungslose Ehrlichkeit,verabscheut Magie und kennt sich in der Rechtsgeschichte des Mittelreichs wie kein Zweiter aus. Ein Gefallen trug ihm einen Lehrauftrag am Seminar der Wehrhalle ein,wo er hofft,ein paar Novizen für seinen Orden gewinnen zu können. Seine Studenten fürchten seine unmöglichen Aufgabenstellungen nur geringfügig weniger als die donnernden Abfragen am nächsten Vormittag. Mit Adara und Faisal verbindet ihn eine langjährige Feindschaft. Faisal ist als Magus der schwarzen Gilde von vorneherein nicht zu trauen,und Adaras notorisch lockerer Umgang mit der Wahrheit bringt Aureolus schon bei der Erwähnung ihres Namens in Rage. »Mir liegt ein Vorwurf zur Nichtbeachtung der konventionellen Kleiderordnung,Bruch des Arcanum Interdictum,Missachtung kirchlicher Würdenträger und eine Beschuldigung zu dämonischer Schadzauberei zum Töten eines unbeseelten Lebewesens vor. Möchtet Ihr Euch hierzu äußern?« Und auch diesen Freitag gibt es einen kleinen Einblick in den 134. DSA-Roman:Noch ein Praios-Novize. Rhys ist ein auf der falschen Seite des Bettes geborener Sprössling des Hauses vom Großen Fluss. Wen genau er Vater nennen kann,hält Rhys sorgfältig geheim,aber seine Verwandten schätzten ihn genug,um ihm das Studium am Seminar der Wehrhalle in Elenvina zu ermöglichen. Dort erwarb er sich rasch einen Ruf als aufgeweckter und arbeitsfreudiger Student –aber genauso schnell sammelte der prügelfreudige Junge Karzertage zur Besinnung. Allerdings schlägt Rhys sich nicht mit jedem. Er sucht die besondere Herausforderung. Zusammen mit ein paar Gleichgesinnten vermöbelt er mutmaßliche Phex-Novizen. Als die regelmäßigen Straßenschlachten zwischen Novizen und Lehrlingen im Handwerkerviertel überhand nahmen,verhängte der Scholasticus eine rigide Ausgangssperre. Nun sitzt Rhys des Abends gelangweilt auf seiner Pritsche im Novizenschlafsaal und plant die große Revanche gegen die Phexensjünger. »Unter uns –niemand in dem Hörsaal wusste,wie die wandernden Magi besteuert werden. Wir waren alle nur glücklich,dass er jemand anderen gefragt hat.« | |