Während ich mich im Krankenhaus vergnügt habe,war FanPro fleissig:Das Cover zu Nachtrichter ist fertig.
Coverbild:Arndt Drechsler
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Mein Roman-Erstling,“Nachtrichter”(DSA-Roman #118) ist jetzt im Satz und wird Mitte April erscheinen. Ein Coverbild habe ich noch nicht,aber sobald es bei mir aufschlägt und ich grünes Licht vom Verlag habe,werde ich es hier posten. Schreibtechnisch gibt es nicht viel Neues –ich feile an der zillionsten Version des Sternspuren-Exposes (jedes ist besser als das Vorherige,aber immer noch nicht gut genug…),und warte darauf,dass der Storch das Kind vorbeibringt. Zehn Tage vor dem vorausberechneten Entbindungstermin ist es mit meiner Leistungsfähigkeit nicht mehr gut bestellt:Eine halbe Stunde Arbeit,eine Stunde auf dem Sofa schlafen. Nur,dass Schlafen nicht wirklich funktioniert,der Bauch führt ein Eigenleben und der Sprössling wird alle zwei bis drei Stunden wach und tritt um sich. Mich weckt das natürlich auch Naja,bis zum 23. oder 24. März sollte sich der Nachwuchs bitte noch Zeit lassen –mein Mann hat zwei Wochen Osterferien,und ich habe schon Interesse daran,dass er die ersten paar Wochen mit Kind auch mitmachen kann. Bis demnächst in diesem Theater —Dorothea “Nachtrichter”machte heute morgen einen kurzen Zwischenstop auf meinem Computer:es kam aus dem Fachlektorat,und mit eingepflegten Änderungen ging es dann wieder raus zum literarischen Lektorat. Allzu grobe Schnitzer habe ich mir nicht erlaubt,nur eine liebgewonnene Szene musste der nirgends ausgesprochenen offiziellen Setzung weichen. Auch als Ideo-Syn-Craziness war es nicht durchzubringen…Vielleicht kann ich die Stelle ja als “echt inoffizielles”Outtake noch irgendwo unterbringen. Wie genau das mit Projekt HE aussieht,weiß ich zum Glück nicht. Ich gönne mir jetzt erst einmal Ausruh-Sachen wie noch nicht erledigte Weihnachtsgeschenke (da war dieses dringende HE-Projekt kurz vor Weihnachten und ein paar zeitlich unglückliche Erkrankungen),etwas Spielzeug und Hausaufgaben für die Weber-Ausbildung. Die Gemüsesuppe für heute Abend steht schon auf dem Herd,und sofern mir das Gas nicht ausgeht,habe ich es zum ersten Mal in diesem Jahr geschafft,am Ende des Vormittags eine ordentliche Wohnung zu haben. Vielleicht schaffe ich es sogar,unser Schlüsselbrett aufzuhängen Zusätzlich habe ich mir ein schon recht angestaubtes Buch gegönnt:Sol Stein “Über das Schreiben”. Es ist zwar nicht sonderlich alt,aber obwohl ich die Erstausgabe besitze,habe ich es nie geschafft,meine Nase hineinzustecken. Bis zu meinem jetzigen Lektürestand ist das Buch ganz interessant geschrieben,aber es krankt an den üblichen Problemen eines Schreibratgebers:Man liest größtenteils ein Rezeptbuch für das perfekte Buch. Leider bin ich aber wirklich unfähig,mich an vorgegebene Schemata zu halten,sei es ein Backrezept,eine Nähanleitung oder eine Buch-Schreibe-Anweisung. Ich nenne es positiv überschießende Kreativität. Ein paar interessante Hinweise kann man aber trotzdem herausziehen;vor allem das Kapitel über Überarbeitung(en) ist äußerst hilfreich. Nein,natürlich lese ich nicht konsekutiv von Seite 1 bis 400. Das würde meinen kreativen Prozess stören (Projekt HE:18.001 Anschläge –13 Normseiten) Wenn’s bei Amazon steht,ist es wohl offiziell:Das in diesem Blog ausführlich belegte “Projekt NR”erscheint im März 2010 unter dem Titel “Nachtrichter”bei FanPro als DSA-Roman #119. Es ist ein Fantasy-Roman zum Rollenspiel “Das Schwarze Auge”,der in Kyndoch spielt und sich –der Name legt es nahe –mit der Phexkirche beschäftigt. (Projekt NR:558.427 Anschläge –362 Normseiten) Projekt NR ist von einem vollgeschmierten Papierstapel zu einer neu formatierten und gekürzten Datei geworden und harrt jetzt nur noch der Anmerkungen der armen Erstleser. Sobald ich die eingearbeitet habe,geht das Manuskript an den Verlag. Dann nehme ich das Folgeprojekt in Angriff. Gegenwärtig stelle ich mir schon mal die Geschichte vor,damit ich später auch etwas zu Schreiben habe (Projekt NR: 561.694 Anschläge –365 Normseiten) Wie war das mit Kürzen? Naja,morgen,wenn ich mit dieser störrischen Szene(rie) fertig bin. (Projekt NR:551.471 Anschläge –358 Normseiten) Jetzt ist Projekt NR erst einmal “fertig”geschrieben –es ist ein durchgängiger Text mit Anfang,Mitte und Ende. Allerdings ist da noch viel zu verbessern,und ich nehme mal an,dass ich nach dem Überarbeiten irgendwo bei 330 Normseiten landen werde. Morgen kommt erst einmal die Überarbeitung der Akkordschreiberei von gestern und heute,und dann fange ich noch einmal ganz vorne mit Überarbeiten an,damit die Geschichte am Anfang auch so toll geschminkt ist wie am Ende. (Projekt NR: 522.225 Anschläge –337 Normseiten) Ausser Schreiben gab’s nix neues heute (Projekt NR:510.826 Anschläge –330 Normseiten) Irgendwie habe ich den Schlussteil des Romans geistig immer vor mir hergeschoben. Ich hatte zwar einen Plan,aber die Details waren mir nie so wichtig. Das kommt noch,und dann machen wir’s… Jetzt war das Ende da –Protagonist trifft Antagonist,es fliegen die Fetzen. Aber jenseits von “auf der letzen Seite reiten die Protagonisten gen Sonnenuntergang”hatte ich doch keine konkrete Planung. Ein paar Stunden Sofasitzen haben diesen Mangel heute behoben. Die Aussage “Stör mich nicht,ich arbeite”klingt schon reichlich komisch,wenn es von der dösenden Gestalt mit der dicken Wolldecke kommt,aber es trifft zu. Jetzt habe ich meine Schluss-Szenen,und noch während ich meine Handlungsträger in Position brachte,plante ich die Szenen nach dem Showdown. Aufräumen möchte man ja auch noch… Da die Folgeszenen auch spannend sein sollen,fand ich auch noch ein paar Problemstellungen,die im Showdown überbleiben sollten. Welches die große Schlussauseinandersetzung gleich noch etwas interessanter gestaltete. Also –jetzt geht’s in die Schlacht,und nach Spartaner-Manier kommt man entweder mit dem Schild oder auf dem Schild nach Hause. Ohne Schild ist keine Option. (Projekt NR:467.606 Anschläge –303 Normseiten) Heute regnete es Bindfäden,Katzen,Hunde und Mäuse. Unsere zwei Stubentieger haben trotz des entsetzlichen Wetters guten Jagderfolg zu vermelden und dezimierten die Mäusepopulation um ein Alt- und ein Jungtier. Beide fanden ein passendes Grab im Restmüll. Die Mäuse,nicht die Katzen,versteht sich. Die Katzen wurden entsprechend gelobt und mussten sich vor Betreten der Wohnung abtrocknen lassen. Das fanden Angharad und Alanna nicht ganz so witzig. Projekt NR geht voran. | ||||
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