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Project:Gjosei
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Project:Türme aus Kristall (war:Sengoku)
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Project:Shukkyo
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Tagrichter Dramatis Personae:Ingrima Schneider und Reiko Wirtssohn

Ingrima,findige Tochter eines Schneiders und einer Hebamme,wusste schon früh,dass das Nachbarhaus nicht nur ein guter Ort für Kinder war. Dafür gab es auf den Hof einfach zu viel Gesinde,und trotz der regelmäßigen Familienbesuche im Travia-Tempel fehlte es der Frömmigkeit an Überzeugung. In einer Frühlingsnacht überredete Ingrima ihren besten Freund Reiko zu einem Erkundungsgang durch die Vorratskeller des Nachbarhauses. Hinter einem mit Konserven vollgestellten Regal fanden sie eine Tür in die Getreidekammer,und darin einen weiteren versteckten Durchgang. Am Ende der Schnüffelei platzten die Zwei in einen prächtig mit Sternen ausgemalten Gewölbekeller –und in die jährliche Zehntverhandlung des Phex-Tempels.
Reiko war nicht bereit,sich an die Götter zu verdingen und suchte sich mit dem Segen des Vogtvikars in Angbar eine Lehrstelle als Schmied. Ingrima blieb dem heimlichen Gott als Novizin erhalten. Jeder Kurier in die eine oder andere Richtung trägt einen Brief der beiden Jugendlichen mit sich.

“Rücks raus! Wir haben eine Wette am Laufen. Ich will wissen,wie viel ich bekomme!”

Lesung auf der RatCon

Ich werde auf der diesjährigen RatCon (vom 16. bis 18.9.2011 im Fritz-Heßler-Haus in Dortmund) zweimal vorlesen:

Aus dem Tagrichter am Samstag,17.9.2011 von 15:30 bis 16:30 im Raum 213

Elenvina nach Borbarads Fall und vor dem Jahr des Feuers –die Stadt mit dem zweiwichtigsten Praios-Tempel Aventuriens beherbergt nicht nur die Pilgerströme anziehende Wehrhalle und deren Seminar,sondern auch einen nicht allzu kleinen Phex-Tempel. Solange die Einen sich nicht in die Belange der Anderen einmischen oder zu sehr über die Stränge schlagen,kehrt man sich höflich ein blindes Auge zu.
Als die Phex-Geweihte Adara und ihr kleines Gefolge Elenvina unter falschem Namen betreten,bittet sie der Inquisitor Praiodan um einen Gefallen. Adara kann sich nicht herauswinden,und der brüchige Friede Elenvinas zerschellt auf dem granitgrauen Straßenpflaster.

Dorothea Bergermann liest aus ihrem im Oktober erscheinenden Roman “Tagrichter”und beantwortet Fragen zu ihren Büchern.
(Und wenn mein Gedächtnis-wie-ein-Sieb nicht wieder zuschlägt,bringe ich diesmal sogar einen Stift zum signieren mit!)

 

und zu den Türmen von Taladur am Samstag,17.9.2011 13:00 bis 14:00 auf der großen Terasse.

Die Aventurische Stadt Taladur ist ein Siedekessel der Intrigen und Machtspiele,was nicht verwundert,ringen hier doch verschiedene adelige Familien um Ansehen und Einfluss. Natürlich befleissigen sie sich dabei der typisch almadanischen Art,bei der eine spitze Zunge mehr Schaden anrichten kann,als eine Ballista und bei der das Lächeln einer schönen Frau langjährige Fehden auslöst.
In sechs Bänden wird die Geschichte um die Stadt der Streittürme geschildert,wobei jeder Roman von einem anderen Autor oder einer Autorin geschrieben wird. Gemeinsam haben sie nur:Sie haben in vorherigen Romanen bewiesen,dass sie Das Schwarze Auge kennen und lieben.
Bernard Craw (Band 1:  Türme im Nebel),André Wiesler (Band 2:Die Last der Türme),Eevie Demirtel (Band 4) und Dorothea Bergermann (Band 5) lesen aus den bisher fertiggestellten Werken und stellen sich im Anschluss den Fragen des Publikums.

 

Nun stellt sich mir Mode-Verweigerer natürlich die große Frage:Was ziehe ich da an? :D

Tagrichter Dramatis Personae:Isida von Berghöfen

Entgegen des hochtrabenden Namens ist Isida ein einfaches Bauernkind aus der Ortschaft Berghöfen in den Nordmarken. In der Praiostagsschule fiel sie schnell ob ihrer schnellen Auffassungsgabe und für ihr überaus kritisches Denken auf. Als der verzweifelte Dorfpriester sich an eine durchreisende Praios-Geweihte wandte,nahm diese das gerade elfjährige Mädchen in ihr Gefolge auf. Nach einem Jahr Unterricht in Religion,Lesen,Schreiben und Bosparano kam Isida ans Seminar der Wehrhalle des Praios in Elenvina.
Bald darauf zieren die gestochen scharfe Handschrift und das ausgezeichnete Bosparano der jungen Novizin die gesamte Korrespondenz des Inquisitors Praiodan. Aber ein paar in jugendlicher Unbedarftheit gefällte Entscheidungen machen Isida angreifbar.

“Wer bist du? Warum lügst du,Praios möge dir verzeihen? Und was machst du hier eigentlich?”

Tagrichter Dramatis Personae:Praiodan

Im Gegensatz zu seinem prominenten Kollegen Praiodan von Luring nennt Seine Gnaden,der ehrwürdige Inquisitor Praiodan nur einen einzelnen Namen sein Eigen. Zwar dürfte er,wie andere Geweihte auch,den Namen seines Heimattempels im Namen tragen,aber der Namenszusatz »von Gareth« gehört doch einer sehr prominenten Familie,und der Spross einer almadamer Händlersfamilie achtet auf ein gutes Augenmaß. Vielleicht aus diesem Grund unterhält er auch gute Kontakte zu den heimlicheren Phex-Geweihten und verfügt über Freunde an unverhofften Orten. Seine offiziellen Dokumente tragen die Handschriften der besten Schreiber des Mittelreichs –Praiodan selbst kann zwar lesen,aber seine Handschrift und nicht vorhandene Orthographie lehren jedem ungebildeten Tagelöhner das Fürchten.

“Ein paar Fehler stören mich nicht,Isida. Oh,das ist die Anklageschrift? Davon brauche ich leider zwei makellose Kopien …”

Tagrichter Dramatis Personae:Tsaiane Wirtstochter

Um die Wartezeit bis zum Erscheinen des Tagrichters etwas zu verkürzen,veröffentliche ich jede Woche eine kurze Personenbeschreibung.

Diesen Freitag leistet uns Tsaiane Wirtstochter Gesellschaft:

Tsaiane und ihr Zwillingsbruder Amavulpus sind die ältesten der mittlerweile zwölf Kinder von Phejanca Wirt und Travisbert Zimmermann. Spätestens nach der Initiation war klar,dass das damals noch Maren genannte Mädchen in den Dienst der ewig jungen Göttin treten würde. Allerdings traf dieses Ansinnen bei ihrer Travia und Phex verbundenen Mutter nicht auf Gegenliebe. Also wagte Tsaiane ihren ersten eigenen Neuanfang ohne Familie im Regenbogentempel von Punin.
Nun,einige Jahre später,macht Tsaiane einen Versöhnungsbesuch zu Hause. Sie hat nicht damit gerechnet,dass sie in der von Geweihten überlaufenen Stadt Elenvina Hebamme,Heiler und Seelsorger gleichermaßen ersetzen muss.

“Ich kann es nicht glauben! Der Gottesdienst hat noch nicht einmal angefangen und schon prügeln sich die Novizen als hätten sie keinen Verstand. Herrscht hier Frieden!”

Tagrichter Dramatis Personae:Perainhilf Sensner

Gute Ideen muss man einfach klauen. Auf Facebook –einer Website,die ich sonst vollständig und bewusst aus meinem Leben verbanne –posten Marco Findeisen und Eevie Demirtel regelmäßig Sonntags eine Personenvorstellung aus ihrem Roman “Khunchomer Pfeffer”. Ich lese die Einträge gerne mit und übernehme den Ansatz für meinen eigenen Roman.

Also stelle ich in den nächsten Wochen ein paar Figuren vor,die in meinem neuen Roman »Tagrichter«,der im Oktober bei Ulisses erscheint,auftreten.

Den Anfang macht Perainhilf Sensner,der gegenwärtig in Elenvina lebt:

Perainhilf stammt aus einer Tagelöhnerfamilie,die außer ihrer Freiheit wenig besitzt. Übermäßige Schulden bei einem Elenviner Saatguthändler zwangen Perainhilfs Eltern dazu,ihren dritten Sohn als Arbeitskraft an ihn zu verkaufen. Aber dem Jungen gefiel die Arbeit als Ackerknecht nicht,also versprach er einem elenviner Bürger,dass er neun Jahre für ihn arbeiten würde,wenn der ihn freikaufte und ihm ein ordentliches Handwerk beibrächte. Dass er sich damit als Phex-Novize und zukünftiger Advokat verdingt hatte,ging ihm erst ein paar Tage später auf.

“Wenn du mir einen Posten als Altarhelfer bei Adara Barent verschaffst,bringe ich dir alles bei,das ich über Rechtskunde weiß!”

Tagrichter –Cover

Das vollständige Cover zum Tagrichter ist jetzt auch bei mir eingetrudelt. Ich bin verliebt. Anna Steinbauers Stil gefällt mir sehr gut.

Tagrichter –Leseprobe

Bald ist es soweit:Mein neuer Roman “Tagrichter”erscheint. Für einen kleinen Vorgeschmack gibt es jetzt auf dieser Unterseite eine kleine Leseprobe.

Der »Tagrichter« ist mein zweiter Roman und meine dritte DSA-Publikation:Neben den Romanen habe ich auch an der von Carolina Möbis redaktionell betreuten Novellenreihe »Hundstage« mitgearbeitet. Eigenartigerweise schrieben sich die ersten zwei Manuskripte trotz vieler ablenkender Nebenereignisse relativ leicht. Das lag unter anderem daran,dass ich meinen Teil der Hundstage geschrieben habe,nachdem der Nachtrichter ins Lektorat ging,aber bevor er erschien.
Nachdem der Nachtrichter in die Hände seiner Leser gelangte,lechzte ich nach Kritiken. Ich erhielt einige,manche glühende Liebeserklärungen,andere bitterböse Verrisse. Das ist natürlich Autorenschicksal. Ein dickes Fell in Sachen Kritik gehört dazu. Aber man versucht doch,etwas von der Publikumsreaktion zu lernen und es beim nächsten Mal besser zu machen. Das ist ein ganz schön starker Druck. Mit dem Tagrichter saß ich vor einem leeren Monitor und verzweifelte daran,jemals den perfekten Anfang zu finden.
Aber ich kenne mich auch. Irgendwo muss ich anfangen,damit ich in Richtung Ziel Fahrt aufnehmen kann. Das ist wie ein Arbeitstitel –der Beginn meiner Geschichte ist bis zum letzten Moment verhandelbar. Den tatsächlichen Romananfang schreibe ich erst,wenn der Roman ein Ende hat –das ist der erste Schritt der Überarbeitung,denn nur wenn das Ende zu meiner Zufriedenheit steht,finde ich auch den richtigen Zeitpunkt,um mit der Handlung einzusetzen. Also schrieb ich los,und acht Seiten Anfang vom Anfang flogen gleich zu Beginn der Überarbeitung heraus.
Und so beginnt der Roman,ganz klassisch,am Stadttor von Elenvina mit einer kleinen Maskerade.

Tagrichter-Titelbild

Ganz unerwartet hatte ich heute eine große Datei in der Mailbox –das Coverbild zum Tagrichter,erste Version. Ich solle es mir ansehen und Korrekturanmerkungen machen. Nur gefällt mir das Vorschlagsbild schon in der Vorabversion so gut,dass ich als Autor nichts Ernsthaftes zu Mäkeln habe. Auf jeden Fall mag ich dieses Titelbild mehr als das des Vorgängerbandes. So viel Drama und Bewegung,da muss man einfach zugreifen ;)

Edit:Bitte entschuldigt das Gewerch mit den vielen Einträgen,ich habe hier gerade einen irrsinnigen Haufen Fehlermeldungen auflaufen. Ich hoffe,das ist jetzt alles wieder in Ordnung.

Lektoratsarbeit

Der Tagrichter ist aus dem Lektorat zurück,und ich kranke mal wieder daran,dass ich Word in allen Varianten einfach nicht mag –es als Programm aber doch der Quasi-Standard ist. Mein heißgeliebtes Papyrus streckt bei docx die Waffen,und meine üblichen Konvertierungstools scheitern an irgendwelchen Neuerungen im Format.

Dafür hatte das Lektorat erstaunlich wenig am Roman anzumerken. Entweder bin ich also ein Genie und schreibe bis auf ein paar Satzumstellungen und durch Umdenken entstandene Grammatikfehler super-hyper-duper toll,oder am Manuskript ist nichts zu retten. Wir werden sehen ;)

Ich werde dem Manuskript noch eine weitere Szene spendieren und es noch einmal ganz durchlesen,dann geht es zurück an den Verlag und einen Schritt näher an die Veröffentlichung.