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Nachdem ich dieses Jahr nicht auf die Buchmesse Leipzig kann – im zehnten Mond schwanger ist schon ein gewisses Hindernis – habe ich angefangen, die Bilder meines Japanaufenthalts zu sichten und teilweise zu scannen. Dabei geriet mir dieser wunderbare Hinterhof-Schrein in Hakone-Yumoto in die Finger. Ich weiß nicht, welcher Gottheit er geweiht ist, aber die zwei Füchse, die ihn bewachen, haben mich zu der ein oder anderen Beschreibung eines Phex-Schreins für DSA (das Rollenspielsystem “Das schwarze Auge”, für das ich einen Roman und eine Novelle geschrieben habe) inspiriert.
Für alle Daheimgebliebenen hier also das Bild des Schreins und einmal ein Detail des nicht-knuffigen Fuchses, der bei mir sehr deutlich für den aventurischen Händler- und Diebesgott Pate stand:
 Schrein in Hakone-Yumoto (Fuji-Nationalpark, Japan)
 Fuchsstatuette in Hakone-Yumoto (Fuji-Nationalpark, Japan)
Mein Roman-Erstling, “Nachtrichter” (DSA-Roman #118) ist jetzt im Satz und wird Mitte April erscheinen. Ein Coverbild habe ich noch nicht, aber sobald es bei mir aufschlägt und ich grünes Licht vom Verlag habe, werde ich es hier posten.
Schreibtechnisch gibt es nicht viel Neues – ich feile an der zillionsten Version des Sternspuren-Exposes (jedes ist besser als das Vorherige, aber immer noch nicht gut genug…), und warte darauf, dass der Storch das Kind vorbeibringt. Zehn Tage vor dem vorausberechneten Entbindungstermin ist es mit meiner Leistungsfähigkeit nicht mehr gut bestellt: Eine halbe Stunde Arbeit, eine Stunde auf dem Sofa schlafen. Nur, dass Schlafen nicht wirklich funktioniert, der Bauch führt ein Eigenleben und der Sprössling wird alle zwei bis drei Stunden wach und tritt um sich. Mich weckt das natürlich auch
Naja, bis zum 23. oder 24. März sollte sich der Nachwuchs bitte noch Zeit lassen – mein Mann hat zwei Wochen Osterferien, und ich habe schon Interesse daran, dass er die ersten paar Wochen mit Kind auch mitmachen kann.
Bis demnächst in diesem Theater — Dorothea
 Cover zu Hundeelend (Hundstage Band 4)
Das Coverbild zu Hundeelend ist jetzt auch bei mir eingetrudelt. Der Veröffentlichungstermin wurde vorgezogen – die Novelle erscheint wahrscheinlich schon zur Buchmesse Leipzig.
Die Coverfarben passen wunderbar zur Farbgebung dieser Website, oder? Allerdings war das keine Absicht, das hat sich nur so ergeben .
Coverbild von Allen Lathwell, mit freundlicher Genehmigung von FanPro.
Der Klappentext zu “Hundeelend” – das ist der vierte Band der Novellenreihe “Hundstage”, auch bekannt unter “Projekt HE” – ist jetzt offiziell:
Schwärende Sommerhitze herrscht in Schwarztobrien. Wulf Korninger ist den Flüchtlingen hart auf den Fersen. Er muss um jeden Preis verhindern, dass Anturon und die Überlebenden das Mittelreich über seine Pläne informieren.
Auf Burgruine Ehrenfried erhofft sich die Gruppe Heilung für Kuno. Der vergiftete Magier liegt im Delirium. Allerdings ist Burg Ehrenfried nicht ganz so verlassen, wie alle annehmen.
Das Coverbild wird sicherlich auch bald hier auftauchen.
Die Novelle kann bei FanPro oder Amazon bestellt werden.
Die neue Website zur Novellenreihe “Hundstage” – zu der ich mit der Novelle “Hundeelend” den vierten Band beigesteuert habe – ist online gegangen: http://www.dsa-hundstage.de
Viel Spass beim Schmökern.
Projekt HE kam letzte Woche zurück, wurde korrigiert und ist jetzt mehr oder weniger druckfertig. Dies beschreibt mein “Wochenende” . Es handelt sich um den vierten Band der DSA-Novellenreihe “Hundstage”; die Novelle (ein 64-seitiger Kurzroman) trägt den Namen “Hundeelend”. Der Band ist der Vierte von Fünfen und erscheint voraussichtlich im Juni 2010.
Schauplatz dieser Geschichte sind die schwarzen Lande.
Die anderen Bände der Novellenreihe heißen Hundesöhne (Carolina Möbis, Band 1), Hundswache (Henning Mützlitz, Band 2), Hundeleben (Christian Humberg, Band 3) und Hundsfott (Carolina Möbis, Band 5). Bei Amazon, beim Buchhandel oder bei FanPro direkt sind sie schon vorbestellbar.
“Nachtrichter” machte heute morgen einen kurzen Zwischenstop auf meinem Computer: es kam aus dem Fachlektorat, und mit eingepflegten Änderungen ging es dann wieder raus zum literarischen Lektorat. Allzu grobe Schnitzer habe ich mir nicht erlaubt, nur eine liebgewonnene Szene musste der nirgends ausgesprochenen offiziellen Setzung weichen. Auch als Ideo-Syn-Craziness war es nicht durchzubringen… Vielleicht kann ich die Stelle ja als “echt inoffizielles” Outtake noch irgendwo unterbringen.
Wie genau das mit Projekt HE aussieht, weiß ich zum Glück nicht. Ich gönne mir jetzt erst einmal Ausruh-Sachen wie noch nicht erledigte Weihnachtsgeschenke (da war dieses dringende HE-Projekt kurz vor Weihnachten und ein paar zeitlich unglückliche Erkrankungen), etwas Spielzeug und Hausaufgaben für die Weber-Ausbildung. Die Gemüsesuppe für heute Abend steht schon auf dem Herd, und sofern mir das Gas nicht ausgeht, habe ich es zum ersten Mal in diesem Jahr geschafft, am Ende des Vormittags eine ordentliche Wohnung zu haben. Vielleicht schaffe ich es sogar, unser Schlüsselbrett aufzuhängen
Zusätzlich habe ich mir ein schon recht angestaubtes Buch gegönnt: Sol Stein “Über das Schreiben”. Es ist zwar nicht sonderlich alt, aber obwohl ich die Erstausgabe besitze, habe ich es nie geschafft, meine Nase hineinzustecken. Bis zu meinem jetzigen Lektürestand ist das Buch ganz interessant geschrieben, aber es krankt an den üblichen Problemen eines Schreibratgebers: Man liest größtenteils ein Rezeptbuch für das perfekte Buch. Leider bin ich aber wirklich unfähig, mich an vorgegebene Schemata zu halten, sei es ein Backrezept, eine Nähanleitung oder eine Buch-Schreibe-Anweisung. Ich nenne es positiv überschießende Kreativität. Ein paar interessante Hinweise kann man aber trotzdem herausziehen; vor allem das Kapitel über Überarbeitung(en) ist äußerst hilfreich.
Nein, natürlich lese ich nicht konsekutiv von Seite 1 bis 400. Das würde meinen kreativen Prozess stören
(Projekt HE: 148.690 Anschläge – 102 Normseiten)
Projekt HE ist damit vorläufig fertig und, da es sehr dringend war, gleich brühwarm beim Lektor gelandet. Mal schauen, was wird
(Projekt HE: 32.218 Anschläge – 23 Normseiten)
Das erste Kapitel von Projekt HE ist fertig. Gegenwärtig ist schreiben wie Steine einen Berg hinaufrollen: Unheimlich anstrengend und extrem frustrierend. Ich bin nur nicht sicher, ob das daran liegt, dass ich mich aus dem “Schwangeren-Wohlfühlfenster” vom 3. bis zum 6. Monat hinausbewege, oder ob ich meine Erkrankung von Ende November immer noch nicht richtig losgeworden bin. Bei meinem Glück trifft beides zu
Auf jeden Fall hat mich die Frauenärztin zum Ausruhen und Sofasitzen verdonnert. Sie hat mir sogar angeboten, mich krankzuschreiben, damit ich weniger Stress habe. Die Idee mit “weniger Stress” greife ich auf jeden Fall auf, ich bin nicht wirklich auf eine Komplikations-Schwangerschaft aus. Leider werden damit ganz viele Weihnachtsgeschenke erst nach Neujahr oder deutlich im nächsten Jahrzehnt auf die Reise zu ihren Empfängern gehen. Da lässt sich aber leider nichts dran ändern. Projekt HE hat Priorität.
(Projekt HE: 25.289 Anschläge – 18 Normseiten)
Heute hatte ich das “Vergnügen”, die Nachwirkungen eines Krieges – besser gesagt, die möglichen Zerstörungen an eroberten Festungsbauten – zu recherchieren. Die Berichte mittelalterlicher Kreuzfahrer und Dokumente über den dreißigjährigen Krieg waren sehr aufschlussreich. Es ist auf eine sehr eigenartige Art und Weise faszinierend, was sich Menschen gegenseitig antun können.
Wobei auch die “Frauen und Kinder”-schonenden Eigenheiten eines im mittelalterlichen Sinne gerecht geführten Krieges sehr interessant sind. Zum Abrunden (und weil ich das Bücherlesen auch nicht lassen konnte) habe ich mir dann noch die japanischen “Rules of Engagement” der Tokugawa-Zeit zu Gemüte geführt und kam wieder zu dem Schluss, dass feudale Gesellschaften sich strukturell gar nicht so sehr unterscheiden, auch wenn sie sich einen gesamten Erdball voneinander getrennt entwickeln.
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