In Arbeit

Project:Gjosei
5% done.
Project:Türme aus Kristall (war:Sengoku)
2% done.
Project:Shukkyo
0% done.

Projekt Sengoku

Nachdem die Frage jetzt schon mehrfach aufkam:Ich benenne alle Projekte mit noch nicht vom Verlag festgenageltem Arbeitstitel nach irgendetwas passendem Japanischen.

Zum Beispiel war der in Elenvina spielende “Tagrichter”(erscheint voraussichtlich im August) lange Zeit “Projekt Kamakura”–abgeleitet davon,dass Elenvina eine alte Hauptstadt mit vielen wichtigen Religiösen Einrichtungen ist. Dito das japanische Kamakura,das vor langer Zeit einmal die Hauptstadt Japans war und ein paar sehr wichtige Shinto-Schreine und buddhistische Tempel beherbergt.

Das Projekt Sengoku dagegen hat –wie der Name schon sagt –etwas mit den “Tausend Fürstentümern”oder auch der “Zeit der Streitenden Reiche”zu tun. Die echten Japan-Fans muss ich leider enttäuschen:Es handelt sich wieder um einen Roman zum Rollenspiel “Das Schwarze Auge”,und zwar um einen Titel in der neuen Romanreihe,die Bernard Craw plant. Vom Namen her kann man vielleicht ein bisschen etwas über das neue DSA-Romanprojekt in Almada herausfinden,wenn man den tieferen Sinn hinter dem Interrimstitel überträgt. Aktuell arbeite ich mit Hochdruck am Tagrichter. Sobald der vom Tisch ist,geht die Arbeit an Projekt Sengoku weiter.

Projekt Gjousei (oder Gjosei mit langem o,ich bin in der Schreibweise da leider nicht eindeutig) hat dagegen überhaupt keinen Rollenspielbezug,aber leider auch noch keinen Verlag. Dieser Roman spielt,wenn ich ihn schreibe,in Mitteleuropa,Afrika und der Levante.

Ich würde gerne auch etwas Japanisches schreiben,aber das Setting ist gegenwärtig schwer zu verkaufen. Die Tohoku-Erdbeben und die Atomkatastrophe in Fukushima haben den Verlagen das Thema wohl etwas vergällt. Da gehen nur Dystopien,und die Struktur solcher Romane geht mir gegenwärtig schwer von der Hand. Ich habe zu viele Bekannte im Unglücksgebiet.

P.S.:Wer Bilder zu Japan sucht,könnte auf dieser Seite fündig werden. Ich poste dort die schönsten Fotos von zwei langen Japanaufenthalten.

Eine doofe Woche

Am Montag habe ich mir von zwei Stunden rumlaufen in der Sonne einen Sonnenbrand geholt,und am Mittwoch überraschte ich mich mit einer ordentlichen Halsentzündung. Nebenbei haben die Handwerker in unserer alten Wohnung angefangen,mit mittelschwerem Gerät den Estrich loszuklopfen. Das ganze Haus bebt.

Entsprechend wenig-weit bin ich diese Woche mit dem Tagrichter gekommen,dabei muss ich bald mit der Überarbeitung anfangen. Aber zum Glück sind jetzt Osterferien,also kann ich Mann und Kind zusammen vor die Tür setzen und ungestört arbeiten.

Rückmeldungen zum Gjosei-Expose habe ich auch bekommen. Meine “geliebte”neue Zusammenfassung lese sich wie ein Schulaufsatz. Also habe ich noch mal einen flapsigen Ansatz genommen “X ist ein ganz normales nürnberger Mädchen. Naja,nicht ganz normal. Ihre Größmutter ist eine entlaufene Sklavin aus dem Libanon,die es in Nürnberg zu viel Geld gebracht hat,und ihr Vater hat von eben diesem Geld einen Adelstitel gekauft…”Das wiederum mochte das Publikum. Vor allem die weiter hinten vorkommende oberste Sockenpuppe von Tripolis.

Freitag

Färber machen Montags blau,und ich mache Freitags frei.

Ganz so schön ist es zwar nicht,die Indigo-Küpe,die ich irgendwann dieses Jahr mal ansetzen wollte,musste dem Umbau weichen,aber Freitags habe ich einfach mit Kind,Einkäufen und Wochenendvorbereitung so viel um die Ohren,dass ich sowieso zu nichts komme. Also habe ich Sonntag Abend zum Arbeitstag und Freitag zum Frei-Tag erklärt. Mit etwas kreativer Buchführung geht das sehr gut.

Da ich wirklich nichts schriftstellerisches geplant hatte,habe ich etwas an Projekt Gjosei herumgefeilt. Jetzt gibt es ein ordentliches Expose,das ich demnächst pitchen und hoffentlich verkaufen werde. Gjosei ist eine Art Herzensprojekt. Ich will es unbedingt schreiben (und gedruckt sehen),aber solange ich keinen Vertrag habe,dümpelt es als weiteres Hobby-Projekt vor sich hin und ist sogar noch weniger wichtig als Webschals für Weihnachtsgeschenke.

Vor diesem Schicksal möchte ich das Projekt gerne bewahren,also muss es verkauft werden. Dann habe ich natürlich sehr viel Zeit für meinen Brötchenjob ;)

Vorwärts ins nächste Halbjahr

Mein Nachwuchs hat am Samstag zum ersten Mal in seinem Leben fünf Stunden am Stück geschlafen. Ich war extrem irritiert,als ich aufwachte und er nicht. Mittlerweile meldet er sich wieder wie gehabt alle zwei Stunden zur nächsten Stillmahlzeit –und das Tag und Nacht. Aber ich habe das Licht am Ende des Tunnels gesehen. Nicht mehr lange,und er schläft durch (toi,toi,toi).

Schriftstellerisch kann ich jetzt zusätzlich zum Projekt Kamakura das Projekt Sengoku in die Arbeitsliste oben links nehmen;Sengoku ist erst Ende nächsten Jahres abzugeben und gerade in der Planungsphase. Ich habe aber schon einige gemeine Ideen für den Plot;einige davon Plotrelevant und andere einfach nur schmückendes Beiwerk aus meiner Werkstatterfahrung.

Zuletzt hat sich ein vorsichtiger Versuchsballon als überraschend erfolgreich erwiesen.  Man wird sehen,was sich daraus entwickelt.