Nobody Is Perfect

Nur wer nichts macht, macht keine Fehler: Dieser Quilt begann mit einem Stapel fehlerhafter Bindungsmuster aus dem Handwebunterricht. Nachdem ich nichts selbstgemachtes wegwerfen kann, habe ich die rot-weißen Muster samt Fehlern zu einem neuen Quilt verarbeitet, der noch mehr Fehler enthält. Im Großen und Ganzen ist es ein Insider-Witz. :D

Ein Quilt, zusammengesetzt aus fehlerhaftem Material, mit fehlerhafter Verarbeitung und schiefer Aufhängung. Rot, weiß und grün. Steht zum Verkauf.

Nobody is Perfect – Nur wer nichts macht, macht keine Fehler.

Sternenquilt

Das Fenster unserer Wahrnehmung, von der Lorenzkirche in Nürnberg über eine Pagode in Japan, den Mond, die Planeten und die Sterne, bis hin zum nicht mehr Erfassbaren hinter dem Schleier: Der Sternenquilt ist fertig. Ein paar minimale Änderungen stehen noch auf meiner Liste, aber genau wie einen Roman kann man auch ein Stück Textilkunst zu oft überarbeiten und verbessern.

Anzuschauen ist das gute Stück auf den Frauenkulturtagen Roth in der Alten Residenz Hilpoltstein, von Freitag  7.3. 19:00 Uhr  bis Sonntag 9.3. 18:00 Uhr. Leider verfügt die Veranstaltung über keine Website.

Ein Quilt mit plastischer Stickerei, der in Form eines Fensters mit Vorhang die Grenzen unserer Wahrnehmung der Welt und des Weltalls darstellt. Die Perlenstickerei ist eine originalgetreue Darstellung der Milchstraße mit Berücksichtung der Spektralklassen und Magnituden der einzelnen Sterne.

Sternenquilt Das Fenster unserer Wahrnehmung in Baumwolle, Seide, Perlen und Sticktwist.

Auf einer roten Bank, die grün angestrichen war …

Nicht ganz wie im Unsinngedicht, aber meine Balkon-Blumenbank aus Douglasie ist fertig:

Blumenbank aus Douglasien-Terassenbohlen

Blumenbank aus Douglasien-Terassendielen

Nachdem es vor ein paar Jahren mit der Blumenbank aus alten IKEA-Regalen so gut geklappt hat, habe ich mir dieses Jahr eine permanente Lösung gegönnt. Terassendielen aus Douglasie, mühsam eingelassen mit Leinöl. Die Stützkonstruktion besteht aus Terassen-Unterbauhölzern, auch mit Leinöl behandelt.

In der Ausbaustufe 2 (wenn ich mal wieder viel Zeit habe) kommen noch Regalbretter zwischen die Tischbeine. Damit hoffe ich, das Pflanzenchaos auf dem Balkon etwas unter Kontrolle halten zu können. Klopf auf Holz. :D

Wie immer ist alles von der Idee bis zur fertigen Umsetzung auf meinem Mist gewachsen. Gelernt habe ich wieder viel … unter anderem, dass Torque-Schrauben Kreuzschlitz um Längen schlagen. Bis zu dieser Erkenntnis habe ich allerdings zwei Kreuzschlitzbits kaputtgenudelt. Ich habe sie feierlich im Metallmüll beerdigt und schreite zu nächster Gelegenheit zur Tat: Alle Schlitz- und Kreuzschlitzschrauben in meiner Abstellkammer werden entweder verschenkt oder entsorgt. Nie, nie, nie mehr wieder diesen Schrott beim Selberbauen.

Und noch eine neue Website

Nach-Roman-Zeit ist Zeit, in denen man andere Aufträge erledigen kann. Auch die Website des Hospizvereins Herzogenaurach hat unter meinen sanften Pfoten eine neue Software und ein  neues Gesicht bekommen:

www.hospizverein-herzogenaurach.de

Interview bei Nandurion

Anlässlich des frisch erschienenen Scharfrichters gibt es ein neues Interview über die gesamte Romanreihe bei Nandurion:

http://rezensionen.nandurion.de/2014/01/30/interview-mit-dorothea-bergermann-zur-phexens-diener-trilogie/

Wer die ersten zwei Bücher noch nicht gelesen hat, muss damit rechnen, ein paar unverhoffte Dinge zur Handlung zu erfahren. Unter Anderem wollten die Nanduriaten wissen, wer mein Lieblingscharakter ist, und was mit den zweihunderttausend Zeichen geschehen ist, die es nicht in die Druckfassung des Tagrichters geschafft haben. Natürlich gibt es auch ein paar Einblicke in den neuen Roman.

Neue Website

Nein, nicht meine. An meiner “neuen” Website werkele ich doch erst seit zwei Jahren. :)

Aber mein Bonsaiverein, die “Bonsaifreunde Franken e.V.” haben jetzt eine neue Website, zugegeben von mir entworfen und umgesetzt, mit freundlicher Hilfe von WordPress und Atahualpa: http://www.bonsaifreunde-franken.de

Bilder und ein bisschen Geschichte sind gleich mit eingebaut.

Was zum Lesen

Die Leseprobe zum Scharfrichter ist online! Ausnahmsweise sogar aus der Mitte des Buchs. Faisal und Ragnar bemühen sich, die Ergebnisse einer durchzechten Nacht wieder auszubügeln.

 

Kokohum und Boncoco

Bald wird es Frühling. Auf meinem Balkon stehen Mörtelkübel mit insgesamt 300l Fassungsvermögen – für meine Blümchen. Nach drei Jahren muss dieses Jahr die Erde gewechselt werden.
Anfangs hatte ich keine Ahnung von Nix und habe die Kübel mit reichlich Blumenerde befüllt. Den Moschusmalven ging es gut, die Erdbeeren und der Ahorn dagegen fielen Staunässekrankheiten zum Opfer. Nun weiß ich, hauptsächlich dank der Bonsaizucht, mehr über ordentliche Substrate mit gutem Abzug und vertretbarer Feuchtigkeitsrückhaltung. Also werden ab diesem Jahr meine Balkonblumen in einer Mischung aus Aquarienkies, Blähtonbruch, Perlite, Kokosfaser und Erde aus meinem Komposthaufen stehen. Das ist nicht nur weniger Welkepilz- und Mehltauanfälliger, sondern auch deutlich leichter als meine alte Erde. Den Architekten wird es freuen.

Nun kommt das Faszinierende:
Kokohum, das ach so billige Torfersatzmittel,  kostet in unserem nächstgelegenen Baumarkt etwa 3 Euro pro 7l-Klotz, also 30 Euro für 70 Liter.
Boncoco, angeblich so teuer, ist stabiler und gröber als das Kokospuder Kokohum und kostet pro 70l-Sack 28€ in der Sammelbestellung beim Hersteller. Natürlich muss ich den Sack selbst per Auto abholen, aber das muss ich mit den anderen Kokosklötzen auch.
Ich glaube, Boncoco hat das Rennen gerade um Längen gewonnen.

Natürlich können die Kokosfasern nicht mit einem 60l-Sack Torf- und Rindenerde für 3 Euro mithalten. Aber ich glaube nicht an Torf (ich liebe die großen Moorlandschaften), und meine Blumen werden nur mit Zisternenwasser gegossen, also brauche ich die pH-Pufferwirkung des Torfs nicht.

Jetzt muss das Wetter sich nur noch entscheiden, ob es endlich noch mal frieren möchte, oder ob wir einmal einen Tokyoter Winter mit “Schneechaos durch 1mm Flugschnee bei -1°C” haben. Mir ist es gegenwärtig egal, ich hätte nur gerne eine kleine Vorabauskunft.

Erscheinungstermin Scharfrichter

Scharfrichter, mein neuer Roman, erscheint voraussichtlich am 30.Januar 2014.

Es ist der dritte Band zu “Phexens Dienern”, der Romantrilogie aus Nachtrichter, Tagrichter und Scharfrichter. Insgesamt ist er der 154. Band der Romanreihe “Das Schwarze Auge”. Ich habe mir alle Mühe gegeben, den Roman allen Leuten zugänglich zu machen: Man muss sich weder mit dem Rollenspiel noch mit den anderen Romanen auskennen, um sich zurechtzufinden. Natürlich fehlt der Geschichte das gewisse Etwas, wenn man die anderen Bände nicht gelesen hat. Aber auch dieser Roman kann für sich alleine stehen.

Ein hübsches Bild dazu habe ich schon, genauso einen ordentlichen Klappentext:

Cover des Romans

Dorothea Bergermann: Scharfrichter

Die Spur der mysteriösen Traumsteine endet in Elenvina und Adaras wichtigster Zeuge, der ausgestoßene Bannstrahler Wulf, weigert sich zu reden. Als er aus dem Inquisitionsturm entkommt, nimmt die Geweihte des Diebesgottes gemeinsam mit dem Magier Faisal und dem Novizen Ragnar seine Spur auf. Die abenteuerliche Verfolgungsjagd führt die ungleichen Gefährten bis in die dunkelsten Winkel Aventuriens, wo die Namen der Götter ungehört im Nichts verhallen: die Schattenlande.
Lange war es still um das phexische Duo Adara und Faisal, die sich bereits in Nachtrichter und Tagrichter entschlossen gegen die Feinde des Fuchsgottes stellten. Nachdem Autorin Dorothea Bergermann mit Türme aus Kristall ein furioses Gastspiel in der sechsteiligen Romanreihe Die Türme von Taladur gegeben hat, spinnt sie nun die Geschichte um die Phexgeweihte und den Fasarer Magier weiter.

Kuriositäten des Alltags

Der Beipackzettel eines Gänsebräters liest sich wie folgt:

Warnhinweis: 
Überhitzen Sie Ihr Koch-. Brat- und Back-
geschirr nicht, um Rauchentwicklung zu 
vermeiden, die für kleine Tiere (z.B. Vögel)
mit einem besonders empfindlichen 
Atmungssystem gefährlich kein kann. 
Wir empfehlen Ihnen, Vögel nicht in der 
Küche zu halten.

Mir ist bekannt, dass Bergleute kleine Vögel in Käfigen bei sich hielten, um vor schlechter Luft gewarnt zu sein. Aber alle Vögel, die in meiner Küche landen, sind entweder tot oder Beute meiner Katze. Auf einer Gänsepfanne ist dieser Hinweis natürlich besonders pikant.