Garten im Februar

Ich habe mal wieder ein Gartenbild: Unser Garten im Februar. Aktuelle Schneehöhe etwa 15cm.

Eigentlich wollte ich dieses Jahr früh anfangen und ein Beet vorbereiten, damit ich wieder vergessen kann, das Unkraut zu jäten (ich bin da entsetzlich), aber irgendwie komme ich nicht an den Erdboden ran ;-)

Garten im Februar

Garten im Februar

Noch nicht einmal unsere Katzen wollen bei dem Wetter vor die Tür. Sie haben schon Lagerkoller und balgen sich ständig, aber jedes Mal, wenn ich lüfte, verschwinden sie im Schrank und unter dem Bett.

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Ich will – will ich einen schnelleren Rechner?

Bis dato war ich mit der Leistung meines Hauptrechners ausserordentlich zufrieden. Er ist schnell, zuverlässig und macht kaum Spirenzchen. Der letzte Absturz fand vor ein paar Monaten statt, als meine Grafikkarte unvermittelt alle Viere von sich streckte, und mit der neuen Grafikkarte (halb so gut wie die Alte) funktionierte wieder alles ganz gut. Die Leistungseinbuße, die ich mit der Ersatzkarte hinnehmen musste, war aber deutlich zu spüren. Schließlich habe ich “damals” – so im Sommer 2006, als mein japanischer Schlepptop schon nach eineinhalb Dienstjahren aufgab – ein perfekt abgestimmtes System zusammengestellt. Da funktioniert diese neue Karte einfach nicht so ausgezeichnet wie das alte Modell, das in Taktfrequenz, RAM und Bandbreite genau zum Rest des Systems passte.

Anlässlich des Endes der alten Grafikkarte fragte ich mal vorsichtig beim Händler an, wie er denn die Leistungsfähigkeit meines Rechners einschätzte – und er meinte, das System sei immer noch kaum zu überbieten – selbst ein QuadCore Prozessor würde mir kaum bessere Rechenleistung bringen, vor allem, da das System so schön ineinanderspiele. Solange ich nicht die aktuellsten Ego-Shooter zocken möchte, wäre mein Computer so allem gewachsen, was auf dem Markt herumfleucht.

Naja, ich habe eine glorifizierte Schreibmaschine, die vier Sprachen “sprechen” muss – Deutsch, Englisch, Japanisch, Französisch – und ab und zu “zocke” ich mal GuildWars oder Siedler II im Emulator. Hauptsache, Papyrus, Acrobat Reader und Apache laufen…

… dachte ich. Die letzten paar Tage habe ich an einer Landkarte gearbeitet, deren Größe ins astronomische ging – 14000×9000 px² bei 1200dpi.  Am Anfang ging es ja noch, aber gegen Ende der Arbeit wurde jede einzelne Manipulation an der Datei eine 80/80-Geduldsprobe. Ja, ich gebe zu, der Vergleich ist übertrieben, aber er stimmt doch: Programm starten – 5 Sekunden. Datei laden: 2 Minuten. Fragment auswählen: 40 Sekunden, Fragment manipulieren: 1 Minute. Fragmente zu bearbeiten: Viele.

Zum Speichern auf crtl-s drücken und erst mal einen Kakao anrühren.

Zu der Gelegenheit erhob sich ein begehrlicher Gedanke: Mit einem Mainframe wär’ das nicht passiert… Und noch einmal einen Numbercruncher zusammenstellen, der vier Jahre lang besser funktioniert als die Entwicklung verspricht, das wär’ doch was… Oder gleich einen einschlägigen Apple Mac, der auf Grafikverarbeitung optimiert ist… Ein Pixel am Bildschirm gleich ein Pixel auf dem Drucker, oder wie der Slogan hieß…

Im Sinne unseres Hausbudgets sollte ich wohl darauf verzichten, weitere Landkarten in der Qualität zu bearbeiten. Oder mir eine Grafikkarte besorgen, die gut in mein System passt. Sonst sitze ich hier wirklich bald mit einem Designerrechner. Und auf einem Mac läuft kein GuildWars :D

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Nichts literarisches zur Zeit

Ich melde mich mal kurz von diesem Blog ab – solange ich mein Manuskript nicht mit viel Rotstift zurück bekomme, mache ich im Februar hauptsächlich textile Arbeiten. Für den nächsten Webkurs stehen noch drei Schals an, und davor muss ich noch 4 Meter unkooperative Hanf-Waffel abweben.

Meine Lektion habe ich gelernt: Nie wieder kommt mir ungebleichter Hanf Nm 10/1 als Kettmaterial auf den Webstuhl. Die Stabilität ist bewundernswert, die Neigung zum Zusammenpappen weniger. Zusätzlich hat mein kleines Tisch-Schätzchen von einem Webstuhl kein Fach, das für die Handschützen groß genug wäre, die ich für den Hanf benutzen muss. Also reiche ich auf 80cm Webbreite das Schiffchen von Hand zu Hand. Auf vier Metern Stofflänge wird das schnell lästig.

Bei Gelegenheit werde ich auf jeden Fall eine Kurzgeschichte mit einem Weber in der Hauptrolle schreiben ;-)

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Website überarbeitet

Man sieht es nicht deutlich, aber im Hintergrund der Website hat sich mal wieder einiges getan. Aus der Kategorie “Geschichten” wurde, da auch ich mich jetzt auf ein paar gedruckte Werke berufen kann, “Veröffentlichungen”. Die Informationen zu den einzelnen Büchern sind noch etwas mager, aber das wird sich im Laufe der Zeit noch ändern.

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Anspannung und Entspannung

Ich merke gerade, unter wie viel Anspannung ich die letzten Wochen stand. Seit Mittwoch habe ich keine dringenden Terminarbeiten mehr; gestern und heute fühlte ich mich sehr fahrig. Ich wollte eigentlich ein paar liegengebliebene Handarbeiten fertig machen, aber aus guter alter Gewohnheit schalte ich jeden Morgen den Rechner an… und sitze nach dem Frühstück vor der Mattscheibe und frage mich, was heute noch zu schreiben, überarbeiten oder dringendes zu schreiben ist… und da ist nichts. Irritierend, nicht?

Desorientierung nach Überarbeitung. Zeit für eine Computer-Pause, denke ich.

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Hundeelend: Hundstage, Band 4/5 (DSA-Novelle)

Projekt HE kam letzte Woche zurück, wurde korrigiert und ist jetzt mehr oder weniger druckfertig. Dies beschreibt mein “Wochenende” :-) . Es handelt sich um den vierten Band der DSA-Novellenreihe “Hundstage”; die Novelle (ein 64-seitiger Kurzroman) trägt den Namen “Hundeelend”. Der Band ist der Vierte von Fünfen und erscheint voraussichtlich im Juni 2010.

Schauplatz dieser Geschichte sind die schwarzen Lande.

Die anderen Bände der Novellenreihe heißen Hundesöhne (Carolina Möbis, Band 1), Hundswache (Henning Mützlitz, Band 2), Hundeleben (Christian Humberg, Band 3) und Hundsfott (Carolina Möbis, Band 5). Bei Amazon, beim Buchhandel oder bei FanPro direkt sind sie schon vorbestellbar.

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Wie der Kopf funktioniert

Während ich mit Projekt HE beschäftigt war, hatte ich keine Zeit, mich mit Textilien abzugeben. Das tat meiner Kreativität in dieser Hinsicht aber keinen Abbruch. Ich habe dutzende Schmierereien auf meine Notizblättern, in denen ich Webmuster für Schals, Stickmuster, Stickbilder und ganze Kleidungsstücke entworfen habe.

Jetzt sitze ich an der ratternden Nähmaschine, ärgere mich darüber, dass die Katzen mir die Köpfe von den Stecknadeln abgebissen haben (die Dinger sind dann nicht mehr benutzbar, und meine japanischen Stecknadeln sind etwas schwer zu ersetzen) und denke über einen Folgeplot für “Nachtrichter” nach. Das geht schon so weit, dass ich einen Zettel für Ideen neben der Maschine liegen habe. Jedes Mal beim Nähen oder Auftrennen der kilometerlangen Nähte habe ich zündende Ideen für einen zweiten Teil.

Dabei ist das Ganze absolut noch nicht spruchreif. Das Manuskript muss ja erst einmal durch das Lektorat, dann muss das Buch erscheinen und sich gut verkaufen. Vorher muss ich dem Verlag mit einem Folgeauftrag wirklich nicht kommen.

Ich stelle aber wieder fest: Ich denke immer auf mehreren Ebenen gleichzeitig. Bewusst auf der Einen, unbewusst auf der Anderen. Beim Handarbeiten habe ich Plotideen, beim Schreiben fallen mir tolle Handarbeitssachen ein. Ich bin sehr froh, dass ich bald wieder auf zweigleisige Arbeit umschwenken kann: Vormittags, mit viel Licht zum Sticken und Nachmittags mit viel Ruhe zum Schreiben.

Ein schönes Wochenende noch.

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Vom einen Lektorat ins andere Lektorat

“Nachtrichter” machte heute morgen einen kurzen Zwischenstop auf meinem Computer: es kam  aus dem Fachlektorat, und mit eingepflegten Änderungen ging es dann wieder raus zum literarischen Lektorat. Allzu grobe Schnitzer habe ich mir nicht erlaubt, nur eine liebgewonnene Szene musste der nirgends ausgesprochenen offiziellen Setzung weichen. Auch als Ideo-Syn-Craziness war es nicht durchzubringen… Vielleicht kann ich die Stelle ja als “echt inoffizielles” Outtake noch irgendwo unterbringen.

Wie genau das mit Projekt HE aussieht, weiß ich zum Glück nicht. Ich gönne mir jetzt erst einmal Ausruh-Sachen wie noch nicht erledigte Weihnachtsgeschenke (da war dieses dringende HE-Projekt kurz vor Weihnachten und ein paar zeitlich unglückliche Erkrankungen), etwas Spielzeug und Hausaufgaben für die Weber-Ausbildung. Die Gemüsesuppe für heute Abend steht schon auf dem Herd, und sofern mir das Gas nicht ausgeht, habe ich es zum ersten Mal in diesem Jahr geschafft, am Ende des Vormittags eine ordentliche Wohnung zu haben. Vielleicht schaffe ich es sogar, unser Schlüsselbrett aufzuhängen  :-)

Zusätzlich habe ich mir ein schon recht angestaubtes Buch gegönnt: Sol Stein “Über das Schreiben”. Es ist zwar nicht sonderlich alt, aber obwohl ich die Erstausgabe besitze, habe ich es nie geschafft, meine Nase hineinzustecken. Bis zu meinem jetzigen Lektürestand ist das Buch ganz interessant geschrieben, aber es krankt an den üblichen Problemen eines Schreibratgebers: Man liest größtenteils ein Rezeptbuch für das perfekte Buch. Leider bin ich aber wirklich unfähig, mich an vorgegebene Schemata zu halten, sei es ein Backrezept, eine Nähanleitung oder eine Buch-Schreibe-Anweisung. Ich nenne es positiv überschießende Kreativität. Ein paar interessante Hinweise kann man aber trotzdem herausziehen; vor allem das Kapitel über Überarbeitung(en) ist äußerst hilfreich.

Nein, natürlich lese ich nicht konsekutiv von Seite 1 bis 400. Das würde meinen kreativen Prozess stören :P

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Projekt HE halbwegs fertig

(Projekt HE: 148.690 Anschläge – 102 Normseiten)

Projekt HE ist damit vorläufig fertig und, da es sehr dringend war, gleich brühwarm beim Lektor gelandet. Mal schauen, was wird ;-)

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Wünsche einen guten Rutsch gehabt zu haben

(Projekt HE:  115.707 Anschläge – 79 Normseiten)

Ja, ich war über Weihnachten und Neujahr etwas fleissiger als eigentlich geplant. Projekt HE sollte bald abgabefertig werden, und dann gönne ich mir echte Ferien an der Nähmaschine. Und natürlich etwas Faullenz, das kam die letzten Tage auch zu kurz.

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